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06.07.2000
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über
den überarbeiteten Entwurf des Gesetzes zur Errichtung einer
Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« der Bundesregierung
wird im Bundestag abgestimmt.
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06.-09.06.2000
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Konferenz
der internationalen Hilfs-Kooperative für die Entschädigung
von Überlebenden der NS-Diktatur im Forum Hotel Berlin.
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22.03.2000
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Der
neue Entwurf eines Gesetzes zur Errichtung einer Stiftung »Erinnerung,
Verantwortung und Zukunft« der Bundesregierung liegt vor.
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16.12.1999
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Stellvertretend
für Dr. Hans Jochen Vogel dementiert der »Verein Gegen
Vergessen Für Demokratie« die Mitarbeit des ehemaligen
Bundesvorsitzenden der SPD am Alternativentwurf.
(Anlage Fax vom 16.12.)
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10.12.1999 |
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Lesen
Sie den Alternativentwurf, den in seinen
Grundzügen mit Dr. Hans Jochen Vogel (Bundesjustizminister a.D.
und ehemaliger Bundesvorsitzender der SPD) mitentwickelt hat
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10.12.1999 |
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Lesen Sie hier den 1.
Entwurf eines Gesetzes der Bundesregierung zur Errichtung einer
Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft«, Stand
26.11.1999.
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10.12.1999 |
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Eine
komplette Liste der Lager und der Firmen, die Zwangsarbeiter wurde
im Verlag 2001 als Buch veröffentlicht und ist im Internet online
zu finden unter:
http://www.zweitausendeins.de/zwangsarbeit/
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17.11.1999 |
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Laufende
Prozesse von NS-ZwangsarbeiterInnen:
Gegen:
1. Robert Bosch GmbH, Landgericht Stuttgart
2. Porsche AG, Landgericht Stuttgart
3. Daimler Chrysler AG, Landgericht Stuttgart
4. BMW AG, Landgericht München
5. BMW AG, Landgericht München
6. Hochtief AG, Landgericht Essen
7. VARTA AG, Landgericht Hannover
8. Bundesrepublik Deutschland, Landgericht Bonn
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04.03.1999 |
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Presseerklärung
»Entschädigung
für Zwangsarbeiter« - 04.03.1999
Die Opfer sagen: Schröders
Fonds an unerfüllbare Bedingungen geknüpft - daher vorsorglich
neue Klagen
Zwölf deutsche
Unternehmen einigten sich in einem Gespräch mit Bundeskanzler
Schröder am 16. Februar 1999 auf die Errichtung der »Stiftungsinitiative
deutscher Unternehmen: Erinnerung, Verantwortung und Zukunft«
zur Entschädigung von NS-Zwangsarbeitern. Die ersten Zahlungen
sollen im September diesen Jahres erfolgen. Diese Stiftungsinitiative
ist ein Schritt in die richtige Richtung. Die Unternehmen haben
ihr Engagement jedoch an die Bedingung geknüpft, daß
in Zukunft Sammelklagen vor US-Gerichten nicht mehr möglich
sein dürfen. Der Bundeskanzler erklärte, daß er
hierfür sorgen werde. Die US-Regierung hat zwischenzeitlich
mitgeteilt, daß sie ein Abkommen, welches Sammelklagen verhindert,
nicht abschließen wird. Damit steht fest, daß die Bedingung
der Industrie nicht erfüllbar ist und der Fonds scheitern wird.
Am 13. Mai 1999 verjähren voraussichtlich die letzten möglichen
Ansprüche von Zwangsarbeitern. Aus diesem Grund werden zunächst
zehn Zwangsarbeiter weitere Klagen einreichen. Industrie und Politik
müssen ihre Fehler jetzt erkennen und schnell Abhilfe schaffen.
Die Opfer fordern, daß umgehend ein Soforthilfefonds für
alle NS-Zwangsarbeiter gegründet wird, um schnelle und unbürokratische
Entschädigung zu leisten. Ein Zwei-Klassen-System der Entschädigung,
das die Zwangsarbeiter aus Osteuropa vergißt, darf es nicht
geben. Nur so haben die Opfer einen wirklichen Anreiz, von Klagen
gegen die Industrie Abstand zu nehmen.
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Juni
1998
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Mitte
Juni 1998 sagte der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen
und Kanzler-Kandidat der SPD, Gerhard Schröder, dem Bevollmächtigten
von Münchhausen in einem persönlichen Brief zu, daß
die VW-Zwangsarbeiter sofort entschädigt werden sollen und er
im Falle einer Kanzlerschaft die Zwangsarbeiter durch eine gesetzliche
Regelung entschädigen lassen werde. Ende Juni 1998 fand auf Einladung
von Ministerpräsident Schröder ein Gespräch in der
niedersächsischen Staatskanzlei statt. Eingeladen waren Herr
Ignatz Bubis, seinerzeitiger Vositzender des Zentralrates der Juden
in Deutschland und Vizepräsident der Jewis Claims Conference
und der Bevollmächtigte von Münchhausen. Die Ziele von Gerhard
Schröder wurden erörtert und von Münchhausen gebeten,
von seinen Prozeßplänen angesichts der Ziele des Kanzlerkandidaten
Abstand zu nehmen. Von Münchhausen akzeptierte die Wünsche
des Ministerpräsidenten und sagte Rechtsfrieden Ð also keine
weiteren Klageerhebungen - zu. Herr Bubis begrüßte die
Entwicklung ausdrücklich und sagte ihr seine Unterstützung
zu.
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Februar 1998 |
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Der
Bevollmächtigte v. Münchhausen verhandelte auf Beschluß der Kooperative
ab November 1997 mit der Firma Diehl/Nürnberg für ca. einhundertfünfzig
jüdische Frauen aus Ungarn und Polen erfolgreich um eine Lohnzahlung.
Die Zahlung erfolgt ab Februar 1998 individuell. Dies wurde zu einem
weiteren Präzedenzfall in der Privatindustrie, der sich aus der neuen
deutschen Rechtssprechung ergab.
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November
1997
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Im
November 1997 verurteilte das Landgericht Bonn in einem Präzedenzurteil
erstmals in der deutschen Geschichte die Bundesrepublik Deutschland
zur Lohnzahlung an eine der Klägerinnen. Einige der Klägerinnen
wurden wegen anderer Leistungen aus dem Bundesentschädigunsgesetz
abgewiesen.
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Juli 1996
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Im
Juli 1996 gab das Bundesverfassungsgericht Karlsruhe der Klageseite
Recht: Ausländer können individuell vor deutschen Gerichten
ihre als Reparationsleistung zu verstehende - durch den aus dem Londoner
Schuldenabkommen im Art. 5 her rührenden Fristaufschub bisher
unerledigt gebliebene - Zwangsarbeiterentlohnung individuell einklagen.
Sie sind nicht allein und ausschließlich auf bilaterale oder
internationale Reparationsvereinbarungen angewiesen. Das Bundesverfassungsgericht
eröffnete mit diesem am angelsächsischen Völkerrecht
orientierten Präzedenzurteil die Debatte um die noch ausstehende
Zwangsarbeiterentschädigung als individuelles, der Mediation
nicht unterfallendes, Reparationsgut.
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1993 |
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erklärten die Landgerichte Bremen und Bonn, daß sie den
Zwangsarbeiterklagen dem Grunde nach statt geben würden. Wegen
völkerrechtlicher Fragen wurden die Prozesse unterbrochen und
das Bundesverfassungsgericht Karlsruhe nach Art. 100 GG angerufen
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1991
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wurde im Landgericht Bonn eine weitere Klage gegen die Bundesrepublik
Deutschland eingereicht. Die Kläger/innen waren Zwangsarbeiter/innen
bei der in Fröndenberg an der Ruhr ansässigen UNION-Fröndenberg, die
im Kriege als Weichsel-UNION Munition im Industrie-Komplex-Auschwitz
produzierte.
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1990
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wurde namens einer Gruppe
ehemals polnischer, ungarischer und rumänischer Zwangsarbeiterinnen,
die in Auschwitz selektiert und durch die Bremer Stadtverwaltung
für Bauarbeiten eingesetzt wurde, Klage gegen die Bundesrepublik
Deutschland im Landgericht Bremen eingereicht.
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