Die Lohnforderungen der NS-Zwangsarbeiter
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Sklaverei und Zwangsarbeit im Dritten Reich
 

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Minimale oder gar keine Vergütung  

Die Vergütung für Zwangsarbeit war minimal bis nicht existent. Selbst wenn Minimallöhne gezahlt wurden, nahmen die Deutschen willkürlich erhebliche Abzüge vor, die 50 oder sogar 80% des Lohns betrugen.
 

9 Millionen Fremdarbeiter

Im September 1944 belief sich die Gesamtzahl der ausländischen Arbeitskräfte in Deutschland auf 7,6 Millionen, davon

• 5,7 Millionen zivile Arbeitskräfte - 4,5 Millionen sogenannte Ostarbeiter (1,7 Millionen Polen und 2,8 Millionen Sowjetbürger), die übrigen kamen aus Frankreich, der Tschechoslowakei, den Niederlanden, Belgien und Norwegen

• 1,9 Millionen Kriegsgefangene.

Hinzu kamen mindestens 500.000 jüdische und nichtjüdische (Partisanen und politisch Verfolgte) KZ-Häftlinge. Ende 1944 war die Zahl der Fremdarbeiter auf 8 Millionen gestiegen. Das ergab zusammen mit den KZ-Häftlinge rund 9 Millionen Personen.
 

700.000 jüdische Zwangsarbeiter in Polen

Die Zahl der jüdischen Zwangsarbeiter in Polen war Ende 1944 deshalb relativ gering, weil die NS-Strategie von Anfang an auf die Vernichtung dieser Menschen gerichtet war. Ende 1940 hatten noch mehr als 700.000 Juden in Polen Zwangsarbeit geleistet, und zwar außer in Ghetto-Betrieben in großer Zahl auch in deutschen Fabriken. Von diesen erlebten die meisten das Kriegsende nicht mehr.
 

Ausmaß der jüdischen Zwangsarbeit in der besetzten Sowjetunion kaum bekannt

Das Ausmaß der jüdischen Zwangsarbeit in der besetzten Sowjetunion ist bisher kaum erforscht. Parallel zu den Massenmorden erfolgte die Einrichtung der Ghettos. Über die tatsächliche Zahl der Zwangsarbeiter ist jedoch nichts bekannt. Im Baltikum und in Weißrußland lebten nach den Massenmorden 1941/42 noch ungefähr 70.000 Juden, die fast ausnahmslos zur Zwangsarbeit eingesetzt wurden.
 

   
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