Die Lohnforderungen der NS-Zwangsarbeiter
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Sklaverei und Zwangsarbeit im Dritten Reich
 

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Zwangsarbeit als Politik  

Trotz dieser eindeutigen Rechtslage hat das Deutsche Reich unter Bruch der innerstaatlichen Regeln und des Völkerrechts die Zwangsarbeit und Sklaverei zur Aufrechterhaltung der Kriegswirtschaft wieder eingeführt. Die Zwangsarbeit während des Zweiten Weltkriegs war Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft zur Befriedigung der Bedürfnisse der Rüstungsindustrie und Mittel zur physischen Vernichtung der politisch und rassisch Verfolgten.
 

Zwangsarbeit als "Notwendigkeit"

Die deutschen Siege in der ersten Phase des Zweiten Weltkriegs und die folgende Besetzung vieler Länder lieferten dem NS-Staat ein riesiges Reservoir an Arbeitskräften. Zu deren Ausbeutung arbeiteten die für die Beschäftigungspolitik verantwortlichen zentralen deutschen Stellen ein detailliertes Programm aus. Der Plan sah eine rücksichtslose Rekrutierung von Arbeitskräften aus Polen und den besetzten sowjetischen Gebieten vor. In den anderen besetzten Ländern sollten weniger brutale Methoden angewendet werden. Die Zwangsarbeiter sollten die Millionen von Deutschen ersetzen, die zur Wehrmacht eingezogen worden waren und damit der eigenen Bevölkerung Arbeitseinsätze per Notdienstverpflichtung ersparen.
 

Drei Gruppen

Die Zwangsarbeiter werden in drei Gruppen unterteilt:  

Fremdarbeiter

• Ausländische Zivilarbeiter und Kriegsgefangene, im allgemeinen Sprachgebrauch Fremdarbeiter
 

KZ-Häftlinge

• Häftlinge der Konzentrationslager
 

Jüdische Zwangsarbeiter

• Europäische Juden, die in ihren Heimatländern oder nach der Deportation in Ghettos, Zwangsarbeitslagern oder KZ-Außenlagern zwangsarbeiten mußten.
 

   
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