AKTUELL
Das Gesetz zur Errichtung einer Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" finden Sie auf den Seiten des Bundesfinanzministeriums als PDF-Datei (Acrobat Reader erforderlich) ebenso wie ein "Merkblatt an ehemalige Zwangsarbeiter".

Sie finden hier auch eine Dokumentation der Konferenz der »internationalen Hilfskooperative für die Entschädigung von Überlebenden der NS-Diktatur«, die vom 6.-9. Juni im Forum Hotel in Berlin stattfand.


Wir bieten Ihnen - ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne Gewähr für die Richtigkeit - Informationen zu den Lohnforderungen der Zwangsarbeiter der Hitler-Diktatur. Zur Einführung in das Thema empfehlen wir das Kapitel »Der Sachverhalt«.

Im Kapitel »Die Dokumentation« berichten wir über Art und Umfang des Zwangsarbeitereinsatzes. Autobiographische Berichte und Auszüge aus den Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozessen ergänzen den Komplex ebenso wie beispielhafte Dokumente über die »Judenaktion Ungarn« und die an den Kriegsverbrechen beteiligte Ordnungspolizei.

Das Memorandum der »internationalen Hilfskooperative für die Entschädigung von Überlebenden der NS-Diktatur« gibt einen Überblick über die Arbeit der Hilfskooperative seit 1985

Wir dokumentieren die zwei Gerichtsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Karlsruhe vom 2. Juli 1996 und das Grundsatzurteil gegen die IG Farben i.L. vor dem Landgericht Frankfurt vom 10. Juni 1953.

Einige Firmen, darunter Diehl/Nürnberg, Volkswagen und Siemens, bezahlen ihre früheren Zwangsarbeiter aus firmeneigenen Stiftungen. Am Beispiel Volkswagen zeigen wir anhand ausführlicher Korrespondenz und von Presseberichten, wie der Konzern zum Einlenken gezwungen wurde.

Nachdem der VW-Konzern unter dem Druck der Klageandrohung vor den Zwangsarbeitern einlenkte, nahm daraufhin der damalige niedersächsische Ministerpräsident Schröder am 16. Juni 1998 die Zwangsarbeiterentschädigung in sein politisches Programm als Kanzlerkandidat der SPD auf. (Die Bundesländer Niedersachsen – das selbst mit 20%beteiligt ist – Hambug, Nordrhein-Westfalen und Bremen sowie die IG Metall halten zusammen fast 50% der Anteile am VW-Konzern.)

Gegen einige Firmen werden zum Schutz vor drohender Verjährung gegenwärtig Einzelklagen vor deutschen Gerichten vorbereitet.

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