Die Lohnforderungen der NS-Zwangsarbeiter
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    Prozesse und Urteile

 
   

1990 wurde zum ersten Mal die Bundesrepublik Deutschland von Zwangsarbeiterinnen verklagt (OLG Bremen). Es handelt sich um Zwangsarbeiterinnen, die beim Bremer Bausenat eingesetzt waren. Es folgte ein zweiter und bisher letzter Prozess gegen die Bundesrepublik 1992 vor dem LG Bonn. Diese Zwangsarbeitergruppe arbeitete in der Munitionsfabrik Weichsel-Metall-Union in Auschwitz.

Beide Landgerichte mußten das Bundesverfassungsgericht zur Klärung völkerrechtlicher Probleme befragen. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe erklärte im Juli 1996, es sei zulässig, daß Ausländer in Deutschland die Bundesrepublik zur Zahlung von Zwangsarbeiterlöhnen verklagen.

Am 10. Juni 1953 wurde die IG Farben vor dem Landgericht Frankfurt zur Zahlung von Zwangsarbeiterlöhnen verklagt.
 

 
 

Die Vorgeschichten

  Bevor in Bremen und Bonn Klage eingereicht wurde, wurde in beiden Fällen jahrelang ergebnislos verhandelt. Wegen ihrer besonderen Bedeutung dokumentieren wir diese Vorgeschichten ebenfalls.
 
 
   
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